Das Streckwerk - Skoliosetherapie nach Katharina Schroth®

Skoliosetherapie

Skoliosetherapie nach Katharina Schroth®

Was ist Skoliose?

Skoliose ist eine dreidimensionale Verformung der Wirbelsäule. Dabei kommt es zu vermehrten Krümmungen und Drehungen der Wirbelkörper zueinander, wobei meist mehrere Abschnitte der Wirbelsäule betroffen sind.

Skoliose entsteht häufig in Zeiten starken Wachstums, also im Kindes- und Jugendalter, und tritt familiär gehäuft auf. Allerdings gibt es auch viele andere Ursachen die zu einer Diagnose führen können – wie zum Beispiel Wirbelverletzungen und Muskel- oder Nervenerkrankungen.

Wie erkennt man Skoliose?

Skoliose kann durch PhysiotherapeutInnen identifiziert und ÄrztInnen diagnostiziert werden. Meist ist bereits im Stehen eine Asymmetrie des Rumpfes erkennbar. Besser lassen sich die verformten Bereiche der Wirbelsäule aber am vorgeneigten Rücken beurteilen.

Ein Röntgenbild kann den Verdacht auf Skoliose bestätigen, und die Krümmungen der Wirbelsäule können genau ausgemessen werden (COBB-Winkel).

Was kann man gegen Skoliose tun?

Die Skoliose-Therapie nach Katharina Schroth® ist ein Therapiekonzept, das der dreidimensionalen Verformung gerecht wird. Zentraler Aspekt ist das Erlernen von Korrekturhaltungen bei gleichzeitiger Aufrichtung. Diese Korrekturhaltungen werden in gezielten Übungen muskulär gefestigt. Jede Übung wird individuell an das Erscheinungsbild der Skoliose angepasst.

Ab einem COBB-Winkel von etwa 20° ist ein Korsett indiziert. Dieses korrigiert Krümmungen und verhindert ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung während des Wachstums. Das Korsett muss von ÄrztInnen verordnet und von OrthopädietechnikerInnen angefertigt werden. Es wird dann zusätzlich zur aktiven Physiotherapie getragen.

Therapieklettern bei Skoliose?!

Sportlich aktiv zu sein ist bei Skoliose sehr wichtig. Klettern fördert die Aufrichtung durch Kräftigung der wichtigen Rückstrecker-Muskulatur, außerdem wird die Körperwahrnehmung verbessert. An der Kletterwand können Korrekturhaltungen vertieft werden und gezielte Kletterzüge zur individuell notwendigen Kräftigung beitragen.

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